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EMail Versand mehrere Mandanten/Firmen

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(@joe66)
Eminent Member
Beigetreten: vor 4 Jahren
Beiträge: 36
Topic starter   [#4692]

Wir nutzen derzeit Fakturama 2.1 und testen 2.2 mit dem Zeil bald möglichst up-zusgraden.
Leider zeigt auch die V 2.2.0 bei der Konfiguration des automatischen Mailversand ein merkwürdiges Verhalten.
Wir haben mehre Mandanten/Firmen, also im Fakturama abgebildet als jeweils ein WORKSPACE.
Wir würden gern für alle Firemen die Funktion Automatischer Email Versand nutzen.
Die Templates, anzuhängende Dokumente etc. sind im jeweiligen Workspace (neben der jeweiligen Datenbank und weiteren Dateien).
Die Konfiguration für den Email Versand (Server, Mailadresse, Password,...) liegen jedoch nicht im Workspace, sondern in der Fakturama Benutzer Konfiguration, unter Linux also per default unter ~/.Fakturama2 (in der Datei ~/.fakturama2/.metadata/.plugins/org.eclipse.core.runtime/.settings/com.sebulli.fakturama.rcp.prefs)
Jede Firma/Mandant hat ja üblicherweise (und bei uns ist das auch so) eine eigene Domäne, eine eigene (Rechnungs/Buchhaltungs-) Email Adresse von der aus Rechnungen versendet werden (und wo auch ggf. Rückfragen etc. ankommen sollen).
d.h. der Rechnungs Mail Versand ist Firmen spezifisch und nicht wirklich Benutzer abhängig.
Meiner Meinung nach gehören die Daten für den Mailversand, sowohl Text, Vorlagen Anhänge als auch Sender Email Konto Daten (Email Adresse, server, password,...) zusammen und daher technisch und organisatorisch auch an eine Stelle. Idealerweise alle zusammen im jeweiligen Workspace (ob nun als Datei oder in der DB).
Der Sinn der derzeitigen Aufteilung erschließt sich mir nicht wirklich und ich habe bisher auch keinen UseCase gefunden wo die Aufteilung wie sie aktuell ist praktisch wäre.
Aktuell haben wir die Email Adresse auf die Firma eingerichtet die die meisten Dokumente per Mail versendet, für die anderen kopieren wir die Texte erzeugten Dokumente manuell ins Thunderbird.

Gruß - Jochen 



   
Zitat
(@rheydenr)
Forum-Admin Registered
Beigetreten: vor 14 Jahren
Beiträge: 4930
 

Hallo Jochen, mit dem Schalter "-data" kannst Du auch das Konfigurationsverzeichnis anpassen. Das wäre vermutlich in Deinem Fall am sinnvollsten. 


Viele Grüße
Ralf.
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AntwortZitat
(@joe66)
Eminent Member
Beigetreten: vor 4 Jahren
Beiträge: 36
Topic starter  

Hallo Ralf,,

vielen Dank für deine schnelle Reaktion und für den Tip.
Soweit ich der Doku und dem Inhalt der Datei com.sebulli.fakturama.rcp.prefs entnehme sollte die Kombination aus -data und -workspace mein Problem tatsächlich lösen.
D.h. in meinem Script das für en User die Auswahl des Mandanten anbietet und dann Fakturama entspr. parameterisiert startet kann ich das anpassen uns es sollte das dann die Anforderungen erfüllen.
Vielen Dank! Wenn das so klappt habe ich unser Problem erstmal gelöst.

Trotzdem möchte ich gern (nochmal) Gedanken, Anregungen zur logisch/organisatorischen und damit dann auch technischen Struktur der Datenablage einwerfen.

Die Doku sagt zu "-data":
Im Gegensatz zur Variante A wird für Fakturama selbst ein neuer Arbeitsordner gesetzt, der nur indirekt etwas mit dem Arbeitsverzeichnis der Firma / des Mandanten zu tun hat. Bei dieser Variante wird
der Benutzer nach dem ersten Start aufgefordert, ein neues Arbeitsverzeichnis auszuwählen. Außerdem werden hier Einstellungen wie Fensterposition und Größe von Mandant zu Mandant unterschiedlich abgespeichert.

Aber in com.sebulli.fakturama.rcp.prefs sind ja nicht nur Einstellungen die Optik betreffend sondern auch solche die nicht Benutzer sondern Firmen spezifisch sind. z.B. wie bereits genannt die Rechnungs Versand Email Adresse (nebst benötigten Daten wie Server und PW), aber auch z.B. YOURCOMPANY_COMPANY_xyz (z.B. NAME, OWNER, und die komplette Adresse, ausserdem Bank Verbindung) und vorallem auch die Einstellungen für die Nummerierung und das Format von Rechnungen, Lieferscheinen,... (NUMBERRANGE_xxx_FORMAT und NUMBERRANGE_xxx_NR).
Dies liegt derzeit alles im Benutzer Verzeichnis (unter Linux default ~/-Fakturama2).

Im Workspace liegen Dateien wie Kunden, Lieferanten und auch Dokument Vorlagen die wiederum Anschrift, Bankverbindung, Email Adresse,... der Firma (des Mandanten) enthalten.
Also meiner Meinung nach gehören Daten wie YOURCOMPANY_COMPANY_xyz Daten für den Email Versand mit der Firma, dem Mandanten, und vorallem auch Rechnungsnummer Formate und Zähler mit dem Workspace anstatt dem benutzer korreliert. Daten hingegen wie Position der Fenster welche Elemente in der Menu Leiste etc. dargestellt werden sollten mit dem spezifsichen Benutzer korreliert werden-
Insbesondere die Benutzer- (anstatt Firmen-) spezifische Konfiguration der Rechnungs- etc. Nummernformate (und Zähler) sehe ichkritisch.

Mal ganz konkret in unserem Fall:
Wir haben Landwirtschaft (hauptsächlich Imkerei) und Beherbergung (FeWo auf dem Bauernhof). Zwei unterschiedliche Firmen (mit unterschiedlichen MwSt Sätzen etc.) ebenso zwei verschiedenen Bank Konten, Firmen Bezeichnung, Web und Mail Domäne,...
Email, Bank Verbindung, Firmen Name,... ist spezifisch für entweder Landwirtschaft oder Ferienwohnung. Konfiguration der Oberfläche (welche Fenster, Positionen welche Elemente in der Menü Leiste angezeigt werden...) sind spezifisch für den Benutzer.

Also ob die Inhaberin nun für ein Landwirtschaftliches Produkt eine Rechnung erstellt und versendet oder die (Minijob) Teilzeit Büro-Hilfskraft die offenen Posten kontrolliert und per Mail eine Erinnerung versendet, das Nummerierungs Schema für die Rechnungen, die Bankverbindung diue Rechnungs Emailadresse sind doch immer gleich. Und diese Daten sind anders für die FeWo aber aunabhängig davon wer für die FeWo z.B. eine Kaution Rechnung erzeugt.
DIe Optik dagegen mag unterschiedlich sein; die Teilzeit Kraft benötig evtl. weniger Elemente in der Menü Leiste weil sie weniger Aufgaben Bereiche erledigt.

Mir erschließt sich einfach die Sinnhaftigkeit dieser Aufteilung nicht. Also a) warum so generell Firmen spezifische Daten an zwei unterschiedlichen Orten liegen und vor allem b) zum Teil in der selben Konfig Datei wie GUI Konfiig Daten liegen.

Vielleicht fehlt mir da einfach die Hintergründe zu dieser (Data-)Design Entscheidung oder ich sehe einfach einen (eigentlich offensichtlichen) Use Case (der durch diese Aufteilung möglich wird und auch Praxis relevant ist) nicht, oder ...

Gruß - Jochen


Diese r Beitrag wurde geändert vor 6 Stunden von Joe66

   
AntwortZitat
(@rhe_adm)
Estimable Member Admin
Beigetreten: vor 11 Jahren
Beiträge: 156
 

Ganz einfache Antwort: Das ist schon immer so 😀

Ich werde aber trotzdem mal drüber nachdenken, ich finde die Gedanken gar nicht so abwegig.



   
AntwortZitat
(@rhe_adm)
Estimable Member Admin
Beigetreten: vor 11 Jahren
Beiträge: 156
 

Hab mal ein Ticket dazu erstellt.



   
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