Moin,
eigentlich muss ich doch nicht wissen wieviele Zeilen die (Teil-)Tabelle hat wenn der Übertrag in der Fußzeile und der Vortrag auf der Folgeseite in der Kopfzeile platziert wird. Dazu reicht doch einfach aus, dass man beim füllen der Vorlage weiß wie viele Seiten insgesamt zu drucken sind.
Ist diese Zahl > 1 kann man dann steuern, dass auf der 1. Seite der kumulierte Wert der bis dahin gedruckten Positionen als Übertrag in der Fußzeile und auf der Folgeseite als Vortrag in der Kopfzeile angedruckt wird.
Damit hätte man das Problem mit der variablen Anzahl Zeilen der Rumpftabelle erschlagen.
Übrigens, ich bin seit gestern Abend nun auch fürs Entwicklerforum freigeschaltet.
Was meine Frage im OO-Forum angeht, haben sich diese bislang 62 Personen angeschaut, Resultat 0 Antworten. Also auf eine Lösung auf OO-Seite brauchen wir wohl nicht zu hoffen...
Gruß,
Uwe.
Also bei uns z.B. dürfte die Fußzeile nicht angetastet werde, da sie leider voller Grafiken steckt (ich glaub wir haben das ungeschickteste Briefpapier weltweit...).
Damit das kompatibel mit allen möglichen Vorlagen ist denke ich sollte alles innerhalb der Tabelle erfolgen.
Gruß,
Sven
(P.S.: bin jetzt ebenfalls im Entwicklerforum freigeschaltet)
Genau. Das Problem ist ja eben, wie ich die Anzahl der bis dahin gedruckten Zeilen herausbekomme. Irgendwie scheint die Schnittstelle das nicht herzugeben. Hab grade mal ein bißchen danach gegoogelt, aber nichts Brauchbares gefunden.
Viele Grüße
Ralf.
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Fehler gefunden?
Morgen zusammen,
Ich hätte noch ne ganz andere Idee, die vielleicht auf den ersten Blick etwas unkonventionell anmutet, aber auf alle Fälle funktioniert:
Wir erstellen ne Art Testdokument, das das entsprechende Template nimmt, mit einen Testartikel füllt- und zwar solange, bis wir davon ausgehen können, dass zwei Seitenumbrüche erfolgt sind. Das ganze druckt der Nutzer ganz normal aus, und kann die Anzahl der Zeilen auf der ersten und die Anzahl der Zeilen auf der zweiten Seite ablesen und manuell in die Preferences eintragen. Das müsste er beim ändern der Templates eben wieder tun, aber so wüsste Fakturama immer, wann ein Seitenumbruch kommt. Da eben bei vielen die erste und die Folgeseite unterschiedlich sind, müssten zwei komplette Seiten gefüllt werden.
Was haltet ihr davon?
Gruß,
Sven
Das klappt aber nur, wenn die Artikelbeschreibungen alle gleich lang sind und keinen Umbruch haben. Ich glaube, das ist ziemlich wackelig. Es muß doch noch was einfacheres geben...
Viele Grüße
Ralf.
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Fehler gefunden?
Hi,
das genau ist ja die Schwierigkeit, dass man eben nicht weiß wie lang eine Artikelbeschreibung ist und wie hoch entsprechend dann die zu druckende Position wird. Aus genau diesem Grund kam mir die Idee das Ganze anhand der Anzahl zu druckenden Seiten fest zu machen.
Ob in der Kopf- und Fußzeile auch anderes, wie z.B. Grafik untergeracht ist, spielt doch eigentlich keine Rolle. Man muss die Kopf- und Fußzeile ja nur entsprechend in der Höhe anpassen und für die je 1 Zeile Über-/Vortrag ist immer Platz. Jedenfalls finde ich, dass es so am einfachsten zu lösen wäre.
Könnte sich das einer von Euch beiden mal näher anschauen? Ich denke, das kann auch vom Realisierungsaufwand nicht all zu viel Arbeit sein. Ich hatte leider noch keine Zeit mir die ganze Umgebung zu installieren und mir die Schnittstelle anzuschauen.
Im OO-Forum haben die Frage bislang über 90 Personen gelesen und noch immer 0 Antworten. Also können wir, denke ich, den Weg das Problem direkt mit nem Makro in OO-Writer zu lösen, vergessen.
Gruß,
Uwe.
Ich habe selbiges Problem.
Dabei ist mir eventuell eine Lösung eingefallen.
Man könnte alle Positionen anstatt in einer gemeinsamen Tabelle je in eine neue Tabelle mit nur einem Eintrag packen. Wenn man die Möglichkeit hätte, herauszufinden, auf welcher Seite sich eine Tabelle befindet, könnte man so herausfinden, ob es einen Seitenwechsel gegeben hat. Dann fügt man eine Übertrag-, eine Tabellenkopf- und eine Vortragtabelle ein, gibt ersterer die Eigenschaft "Pagebreak - after" und füllt Sie entsprechend aus.
Diese Idee steht und fällt natürlich mit zwei Dingen:
1. Kann man herausfinden, auf welcher Seite eine Tabelle ist
2. Kann man in dieser Weise die Positionen in ein Dokument einfügen.
Die Formatierung, dass es trotz allem gut aussieht, sollte man hinbekommen.
Hallo,
ich habe noch eine Frage zum Ausgangspunkt der Diskussion.
Es wurde die These in den Raum gestellt (und nicht begründet), dass mehrseitige Rechnungen ohne Übertrag nicht einklagbar wären.
Abgesehen davon, ob das mit Fakturama und Oo geht, hat es mich rechtlich interessiert, da ich meinte, unsere mehrseitigen Rechnungen mit Seitenzahlen, Rechnungsnummer und Datum in der Fußzeile rechtlich gut gerüstet zu haben.
In meiner Recherche zu diesem Thread bin ich auch tatsächlich auf kein Erfordernis des Übertrags gestoßen.
Kann dazu rechtlich fundiert jemand etwas sagen?
Danke und Grüße
Steffen
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Viele Grüße
Steffen
www.larissastoffe.de | Nähe deine Ideen!
Ich bin kein Jurist.
Beim lesen des Strangs habe ich mich ebenfalls für die Begründung interessiert und ein bisschen recherchiert. Wie so oft bei juristischen Themen gibt es keine klare Regelung und wahrscheinlich mehr Meinungen als Menschen auf der Welt. Soweit ich es herausfinden konnte, geht diese angebliche Pflicht zur Übertragung der Zwischensumme auf die Anforderung der Lesbarkeit der Buchführungsunterlagen zurück. Diese sollen lesbar und verständlich sein und allgemeinen Gepflogenheiten entsprechen. Irgendwie in Form gegossen wurde dies u.a. durch die "Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung" (GoB ). Darauf wird sich idR berufen, wenn Formvorschriften für Rechungen propagiert werden. In der Praxis sind diese GoB aber nur für bilanzierungspflichtige Unternehmen relevant, welche sich sowieso in Fragen der Buchführung (und dazu gehört auch die Rechnungslegung) professionellen Beistand holen sollten.
Faktisch gibt es jedenfalls (soweit ich weiss) kein deutsches Gesetz, dass einem Unternehmen vorschreibt, bei mehrseitigen Rechnungen seitenweise Zwischensumme und Übertrag aufzuführen. Diese dienen allenfalls der Lesbarkeit des Dokuments.
Schön wäre es natürlich trotzdem, dies einzubauen; eben weil es die Lesbarkeit erhöht und vor allem nochmal einen Strich professioneller aussieht. Aber solange die erstellte Rechnung für den Empfänger verständlich und nachvollziehbar daherkommt und die notwendigen Pflichtangaben nach §14 UStG enthält, bist du wohl auf der sicheren Seite.
Ich habe es in meinen Vorlagen bisher so geregelt, dass ich alle Seiten nummeriere und zwar in der Form "Seite / ". Damit ist gewährleistet, dass eine mehrseitige Rechnung jederzeit als solche erkannt wird. Die Seiten dann nacheinander durchzusehen und ggf Artikelpreise zu summieren traue ich meinen Kunden durchaus zu. Wer dazu nicht in der Lage ist, ist wahrscheinlich auch nicht voll geschäftsfähig.
Gruß
3xhossa
Gestern abend habe ich mich auch mal mit dem Übertrag versucht und probiert, wie man das lösen könnte. Mein Resultat: solange es keine von außen kommende Steuerung der Tabelle gibt, bleibt nur der Weg über Makroprogrammierung.
Folgendes habe ich versucht:
- Definition einer weiteren Kopfzeile in der Tabelle mit dem Übertrag als Referenz auf eine andere Tabellenzelle bzw. mit absolutem Wert
- Übertrag und Zwischensumme in zusätzlich eingefügten Zeilen der Tabelle
- Zwischensumme und Übertrag in Fuß- bzw. Kopfzeile der Seitenvorlage
A. scheitert daran, dass die Kopfzeilen der Tabelle identisch auf allen Seiten wiederholt werden. Das ist auch Sinn der Sache, verhindert aber einen individuellen Eintrag. Egal was dort eingetragen wird, egal ob manuell oder später per Makro, es wirkt sich auf alle Seiten gleichermaßen aus. Somit stünde auf jeder Seite der gleiche Übertrag.
B. scheitert vorerst daran, dass beim Einfügen weiterer Zeilen die Tabelle in der Länge verändert wird und der Seitenumbruch sich ggf verschiebt. Solange gewährleistet ist, dass die erste eingefügte Zeile auf der gleichen Seite bleibt, kann anschliessend eine Trennung der Tabelle erzwungen werden, womit die zweite Zeile auf die nächste Seite rutschen würde. Vorher wären beide Zeilen mit dem Inhalt zu füllen, was nämlich wesentlich aufwändiger wird, wenn dies erst nach dem Trennen der Tabelle geschieht. Grundlage für all diese Zauberei wären allerdings weitgehende Programmierkenntnisse für die interne Makroprogrammierung. Damit ist so ziemlich alles möglich, was man sich vorstellen kann, aber der Weg ist weit.
Alternativ könnte man das manuell erledigen, aber das wäre eine ziemliche Arbeit, da komplett neue Zeilen eingefügt, formatiert und gefüllt werden müssten und die Tabelle dann aufgeteilt werden müsste. Sehr fehleranfällig und zeitraubend. Etwas einfacher geht es mit Variante C.
C. auf diesem Wege ließe sich eine Notlösung für eine maximal dreiseitige Rechnung erstellen. Sie wäre allerdings mit etwas Handarbeit nach dem Rechnungsdruck verbunden. Grundlage dafür bilden die Beispieldokumente von Fakturama, die eine Seitenvolage für die erste Seite und eine andere für die folgenden Seiten verwenden. Hier die notwendige Vorarbeit an der Dokument[b]vorlage[/b]:
- in die Fußzeile der ersten Seite wird eine Tabelle (zwei Spalten, eine Zeile) für die erste Zwischensumme eingefügt.
- in der Seitenvorlage für die weiteren Seiten wird für Kopf- und Fußzeile eingestellt, dass diese auf der ersten Seite nicht identisch sind (es geht hier um die Seitenvorlage, nicht um die Seiten des Dokuments!)
- in die Fußzeile der zweiten Seite wird ebenfalls die Tabelle für die Zwischensumme eingefügt; die kann einfach von der ersten Seite kopiert werden
- die Fußzeile der dritten Seite bekommt keine Tabelle!
- in die Kopfzeile der zweiten Seite wird eine Tabelle (ebenfalls 2x1) für den Übertrag eingefügt
- die Zelle für die Summe in dieser Tabelle mit der Maus markieren, drücken und mit der Maus jetzt die Summenzelle der ersten Seite markieren und Eingabe drücken
- diese Tabelle wird auf die dritte Seite in die Kopfzeile kopiert und das Prozedere mit wiederholt, allerdings mit der Summenzelle auf der zweiten Seite
Jetzt passiert folgendes: nach dem Druck werden drei Seiten gefüllt. Die Tabellen in den Kopf- und Fußzeilen enthalten aber noch keine Werte. Um die zu einzutragen, geht man auf der ersten Seite mit der Maus in die Summenzelle, drückt und markiert anschliessend alle Summenfelder der Artikelliste auf dieser Seite. Dann <ENTER> drücken und die Zelle sollte die Zwischensumme enthalten.
Auf der zweiten Seite wird analog verfahren, nur dass nach der Markierung der Summenfelder noch ein getippt und dann die Zelle mit dem Übertrag im Seitenkopf markiert wird. Anschliessend sollte auch dieses Feld die aktuelle Zwischensumme enthalten.
Zur Kontrolle: nach dem Drücken von müsste am oberen Fensterrand unter den Knopfleisten ein Calc-ähnliches Feld auftauchen, welches mit "= sum" vorbelegt ist. Nach dem markieren einer Tabellenzelle sollte dort stehen "= sum