Da ich gerne mit neuer Software spiele, habe ich mir die aktuelle beta von LibreOffice 5 installiert. Im System (Linux Mint Debian Edition 2, 64bit) funktioniert das auch sehr gut parallel und ich kann über das Kontextmenü im Dateimanager ein Dokument wahlweise in LO 4.4 oder in 5.0b öffnen, egal welche davon bereits laufen. Dann wollte ich die 5.0b auch in Fakturama testen und habe den Office-Pfad angepasst. Leider öffnet Fakturama ein Dokument offenbar immer mit der zuerst gestarteten LO-Instanz, egal welche das ist.
Kann das irgendwie beeinflusst werden?
Gruß
3xhossa
Hallo,
das wird über diverse verschlungene Pfade gesteuert, die NOA-Bibliothek spielt da eine große Rolle. Da das aber in Version 2 sowieso entfällt, werde ich da auch keine Energie mehr reinstecken.
Viele Grüße
Ralf.
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Fehler gefunden?
Entfällt das wirklich komplett? Was passiert, wenn der Nutzer das Dok direkt weiter editieren möchte? Oder geht das nur über den Weg Drucken und dann manuell öffnen? Wenn ja, wie ist dann die Aktualisierung des PDF sichergestellt? Momentan ist das sehr gut gelöst, dass das PDF bei Änderungen am Dok mitgespeichert wird, sofern es aus Fakturama geöffnet wurde.
Gruß
3xhossa
Daran hatte ich auch schon gedacht sowie eben an Rechenoperationen und Makros in der Vorlage.
Ich kenne den Aufwand nicht, aber könnte man beide Wege zulassen. Als einfacher zu handhabende Defaultlösung die v2-Variante und optional den bisherigen Weg unter dem Aufwand, zusätzlich noch OO/LO installieren zu müssen.
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Viele Grüße
Steffen
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Das Problem ist, daß sich ständig die LibreOffice-Bibliotheken ändern. Außerdem wird die NOA-Bibliothek, die eigentlich für die Anbindung gedacht ist, nicht mehr gepflegt. Und der entsprechende LibreOffice-Zweig offenbar auch nicht. Das ist aber zwingend notwendig, um direkt mit LibreOffice/Openoffice zu kommunizieren, ganz zu schweigen von den Problemen, die das direkte Auseinanderlaufen der beiden Produkte betreffen.
Außerdem nerven mich extrem die vielen Fehler, die in diesem Zusammenhang auftreten. Immer wieder füllt LibreOffice keine Vorlagen aus oder es hat jemand OpenOffice installiert und es geht gar nichts mehr. Teilweise wird die Anwendung nur im Hintergrund gestartet und man fragt sich, ob die überhaupt noch läuft. Dann blockiert sie auch Fakturama wieder. Die Bibliothek für jede denkbare Version zu basteln habe ich auch keine Lust.
Mein Plan ist, die Vorlage direkt auszufüllen (da gibts auch Mittel dafür). Das PDF würde ich dann über einen Kommandozeilenaufruf von Writer erzeugen (bis mir was besseres einfällt). Zumindest das sollte problemlos funktionieren. Das entstandene Dokument kann man ja über den Dateiexplorer öffnen. Ich könnte mir auch vorstellen, noch einen weiteren Menüpunkt zur Anwendung hinzuzufügen (so in der Art "Dokument in LibreOffice/OpenOffice öffnen"). Wenn man dort drin was ändert, muß man es ja sowieso als PDF wieder speichern, das ging ja bisher auch nicht anders.
Wo ich grade keinen Plan habe ist das Ausführen von Makros. Die werden ja beim Öffnen des Dokumentes ausgeführt. Könnte also maximal beim "stillen" Drucken per Kommandozeile ein Problem geben.
Könnte mir bitte jemand mal eine Vorlage mit einem Makro zukommen lassen? Dann könnte ich das vorab mal ausprobieren. Mailadresse steht im Impressum 🙂
Alles zweigleisig zu fahren halte für einen zu großen Aufwand. Da sehe ich schon eine Wand von Anwenderfragen auf uns einstürzen, die alle fragen, welche Variante sie denn nehmen sollen und warum die gewählte Variante nicht funktioniert. Ich bin aber gerne bereit, darüber noch zu diskutieren. Man sollte aber eben immer die Anwender im Blick haben, denen der Umgang mit dem PC eher eine Last als eine Freude ist und die froh sind, wenn alles halbwegs funktioniert.
Viele Grüße
Ralf.
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Fehler gefunden?
Ralf, ich kann dich bestens verstehen! So schön Opensource auch ist, gerade die Möglichkeit, Zweige auseinanderlaufenzulassen oder "unbequeme" Teile der Software nicht mehr zu pflegen, wird weidlich ausgenutzt. Von daher bin ich voll und ganz dafür, dass du erst einmal eien Weg findest, die wichtigsten Operationen zuverlässig anstossen zu können und da gehört nunmal der Druck dazu und die manuelle Nachbearbeitung eher nicht. Die auswahl aus verschiedenen installierten Versionen schon gar nicht. Für mich sehe ich da technisch sowieso kein Problem, da ich weiss, wo der PDF-Exportieren Knopf zu finden ist und wie ich ihn drücke 😉 Bisher war es eben eine sehr bequeme Faulenzerlösung, dass beim Speichern des Dok das PDF gleich neu geschrieben wurde. Aber mit einem passenden Makro in der Vorlage lässt sich auch das nutzerseitig wieder einrichten. Und die zweite LO Version wird zwar installiert bleiben, solange sie beta ist, aber genutzt wird sie für fakturama sowieso nicht. Will mir ja keine wichtige Rechnung durch einen beta-bug vermasseln.
Wo das Thema grad offen ist: ich werf mal die ganz dreiste und unverschämte Frage in den Raum, ob nicht auch eine Unterstützung von latex möglich wäre? Als reine Markupsprache sollte eine latex-Vorlage wesentlich einfacher zu parsen und auszufüllen sein, als das LO-Gedöns. Und soweit ich mich erinnere gibt es sogar java bibliotheken für latex, die direkt pdf auswerfen können. .... träum .....
Gruß
3xhossa
Sowas ist durchaus machbar. Ich plane, die Druckfunktion in ein extra Plugin auszulagern. Das soll dann beliebig austauschbar sein. Man kann also wählen, welche Art von Vorlagen man haben möchte (LibreOffice, LaTeX, MS-Office usw.). Das ist aber wirklich erst später dran.
Frage:
...dass beim Speichern des Dok das PDF gleich neu geschrieben wurde.
Beim Speichern wird doch erst mal das ODT geschrieben?! Oder wie hast Du das hinbekommen?
Viele Grüße
Ralf.
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Fehler gefunden?
Richtig, LO speichert primär das .odt ab. aber dadurch, dass ich in den Druckeinstellungen odt+pdf ausgewählt habe, wird sowohl beim Druck als auch bei der Nachbearbeitung nach dem Speichern des .odt gleich das PDF erzeugt. Voraussetzung ist natürlich, dass ich das Dokument über Fakturama geöffnet habe und nicht manuell aus dem Dateimanager. Da scheint entweder die Fernsteuerung noch im Hintergrund aktiv zu sein oder der Aufruf von LO bei der Übergabe des Dok beinhaltet den Befehl, nach dem Speichern das PDF zu erzeugen.
Gruß
3xhossa
Und die Aussicht auf verschiedene export Plugins finde ich sehr lecker!! (tu) (:D
Gruß
3xhossa
Ah, verstehe. Das bleibt aber auch weiterhin so. Ich beabsichtige, das PDF per Writer erzeugen zu lassen, wenn in den Fakturama-Einstellungen ODT+PDF angekreuzt ist (per Kommandozeilen-Aufruf). D.h. für den User sieht es eigentlich noch genauso aus wie vorher.
Viele Grüße
Ralf.
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Fehler gefunden?
Hallo Ralf,
Deine Argumentation finde auch ich plausibel und an den Makros sollte es ggf. nicht scheitern. Bis jetzt hatte ich diese Funktion auch nur für mich entdeckt. Im Forum kam dazu, glaube ich, noch kein Beitrag. Es ist auch (leider) nicht ganz so trivial wie die Makros der großen Konkurrenz und dürfte auch deshalb nicht so verbreitet sein.
Ich schicke Dir mal dazu eine Vorlage.
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Viele Grüße
Steffen
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