Hallo zusammen,
heute möchte ich Euch gerne mal über meine/unsere Erfahrungen mit dem Produktiveinsatz von Fakturama auf einem RaspberryPi informieren.
Vorweg:
Fakturama wurde in einer Multi-User-Teststellung auf zwei (drei) Raspberri's fast ein halbes Jahr lang ausgiebig getestet.
Die Teststellung beinhaltet(e) zwei Raspberri's (Raspi 4 mit 8GB und Raspi 4 mit 4GB) als "Arbeitsplatz-Rechner" sowie einen weiteren Raspberry (Raspi 3) als MariaDB-Server und Arbeitsverzeichnis.
Wir konnten im Testzeitraum ausgiebig herumprobieren und im Grossen und Ganzen keine Einschränkungen feststellen. Die Arbeits- & Reaktionsgeschwindigkeit war natürlich entsprechend der Hardware angepasst, aber trotzdem sehr flüssig und effizient.
Aufgrund der guten Testergebnisse haben wir uns dann dazu entschieden einen RaspberryPi (RaspberryPi 400, 4GB) in das Produktivsystem (Multi-User) einzubinden und damit einen bestehenden älteren Arbeitsplatzrechner zu ersetzen.
Der hauptsächliche Erwägungsgrund für den Einsatz des Raspi's war dass der Raspi 400 fix-fertig in einem relativ staubdichten Gehäuse ausgeliefert wird, ein zweiter Grund war die kompakte Bauform. Der Raspi wird in einer Keramikwerkstatt, also in einer sehr staubigen Umgebung eingesetzt (was so manchen 'herkömmlichen' Rechner schon in die Ewigen Jagdgründe geschickt hat).
In mehreren Wochen Produktiveinsatz zeigte sich bisher das selbe Bild wie zuvor in den Tests. Der Raspi reicht für ein flüssiges Arbeiten mit Fakturama vollkommen aus und ermöglich es uns direkt in der Werkstatt Liefer- und Versanddokumente sowie Rechnungen zu erstellen und zu drucken. Somit erübrigt sich das oftmalige Wandern ins Büro und zurück.
Fazit:
Sofern man sich keine enormen Arbeits- und Ablaufgeschwindigkeiten erwartet, ist ein RaspberryPi ab der Version 4 für die Verwendung als Desktopersatz mit Fakturama durchaus effizient einzusetzen.
Für Rückfragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.
beste Grüsse aus Österreich
Jürgen
PS: Ein ausgiebiger Test mit Raspi's der 5ten Generation ist schon in Planung, ich muss nur abwarten, bis ich eine entsprechende Anzahl 'ergattert' habe 😉
microangelo
Produktivsysteme:
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, SingleUser
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, MultiUser
RaspberryPi OS 12 (Bookworm, 64Bit), Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, Multiuser
auf Raspberry Pi 400, 4GB RAM
Testsystem(e):
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3 (Beta), HSQLDB, Java 17
dzt. kein Windows-System zum testen verfügbar
Alpha-Test:
RaspberryPi OS (64Bit), Fakturama 2.1.3, HSQLDB, Java 11
auf Raspberry Pi 4B, 8GB RAM
Gute Idee. Wichtig ist hierbei aber unbedingt eine gute Backup Strategie. Zumal micro-SDs dazu neigen irgendwann plötzlich ihren Dienst zu quittieren, da sie einfach nicht für Anwendungen mit so vielen Schreibvorgänge geeignet sind. Besser wäre es daher dem RPi lieber gleich eine SSD zu spendieren und das System darauf zu speichern. Bringt als Bonus bestimmt auch noch einen Geschwindigkeitsvorteil 😉
Fakturama 2.1.3 auf Win10 pro x64 an MariaDB auf ner DiskStation
Danke für die Rückmeldung!
Eine gute Backup-Strategie ist i m m e r notwendig; unabhängig von der eingesetzten Hardware.
Zu den SD-Karten:
Ich verwende seit Jahren besonders für die Raspis die "PRO Endurance" Karten von Samsung*, weil die wirklich was aushalten und in der Regel so 2-3 Jahre ohne Probleme ihren Dienst versehen.
Zu SSD:
Besonders für den Raspi 4 gibt es eigene Gehäuse wo man M.2 SSD's verbauen kann, die über den USB-Port angesteuert werden. Auf meinem "Desktop-Raspi" (R4, 8GB) hab ich sowas mit einer 256GB SSD im Einsatz, und das Ding 'fliegt' förmlich. 🙂
Leider lässt sich das für den bewusst eingesetzten Raspi 400 nicht realisieren, aber mit einer guten SD-Karte (siehe oben) funktioniert das schon sehr ordentlich.
Zu Backup:
Da in diesem Fall ohnehin ein Multi-User/Server-Client-Setup im Einsatz ist, wäre es relativ schmerzfrei, wenn die SD-Karte im Raspi versagen würde. Alle relevanten Daten liegen zentral am Server und werden dort auch zentral gesichert.
beste Grüsse
Jürgen
* unbezahlte Werbung 😉
microangelo
Produktivsysteme:
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, SingleUser
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, MultiUser
RaspberryPi OS 12 (Bookworm, 64Bit), Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, Multiuser
auf Raspberry Pi 400, 4GB RAM
Testsystem(e):
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3 (Beta), HSQLDB, Java 17
dzt. kein Windows-System zum testen verfügbar
Alpha-Test:
RaspberryPi OS (64Bit), Fakturama 2.1.3, HSQLDB, Java 11
auf Raspberry Pi 4B, 8GB RAM
Gibt es eigentlich irgendwo eine einfache Step-by-Step Anleitung wie man Fakturama auf einem Raspberry Pi installiert, bevorzugt unter dem aktuellen Bookworm System? Irgendwie habe ich beim ersten Suchen nichts gefunden, habe aber vielleicht mit den falschen Begriffen gesucht. Ich würde gerne einen vollständigen Testlauf von Fakturama mit einem Nutzer auf einem vorhandenen Test Raspberry Pi 4 (4GB) machen, bevor ich auf ein produktives System gehe.
Eine Step-by-Step-Anleitung gibt es (noch) nicht.
Aber im Grunde musst Du nur das Fakturama AARCH-Paket in ein passendes Verzeichnis entpacken und starten, die Einrichtung ist ansonsten gleich wie bei allen anderen Versionen.
Meines Wissens bringt das AARCH-Paket auch das dazupassende und notwendige Java schon mit.
Liebe Grüsse
Jürgen
microangelo
Produktivsysteme:
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, SingleUser
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, MultiUser
RaspberryPi OS 12 (Bookworm, 64Bit), Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, Multiuser
auf Raspberry Pi 400, 4GB RAM
Testsystem(e):
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3 (Beta), HSQLDB, Java 17
dzt. kein Windows-System zum testen verfügbar
Alpha-Test:
RaspberryPi OS (64Bit), Fakturama 2.1.3, HSQLDB, Java 11
auf Raspberry Pi 4B, 8GB RAM
@microangelo Ich habe es probiert, bekomme aber sofort einen "may not be woven" Fehler. Nach etwas probieren scheint es, dass Fakturama ein Problem mit Wayland statt X11 im aktuellen Raspberry Pi OS Bookworm hat.
microangelo
Produktivsysteme:
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, SingleUser
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, MultiUser
RaspberryPi OS 12 (Bookworm, 64Bit), Fakturama 2.1.3c, MariaDB, Java 17, Multiuser
auf Raspberry Pi 400, 4GB RAM
Testsystem(e):
LinuxMint Debian Edition (LMDE) 6, Fakturama 2.1.3 (Beta), HSQLDB, Java 17
dzt. kein Windows-System zum testen verfügbar
Alpha-Test:
RaspberryPi OS (64Bit), Fakturama 2.1.3, HSQLDB, Java 11
auf Raspberry Pi 4B, 8GB RAM
@microangelo Hier noch ein Screenshot bei dem man sieht dass die Fenster nicht richtig angezeigt werden: https://imgbox.com/2KCaQ5Km .
Moin, ich hab mit Raspi echt wenig Erfahrung, auf meinem Testsystem hat es aber ganz gut funktioniert. Der Fenstermanager macht auch unter dem normalen Linux immer wieder Probleme, das habe ich noch nicht in den Griff bekommen. Ich hab's auch unter Ubuntu getestet, da hat es super funktioniert. Habe aber auch Rückmeldungen von anderen Anwendern, wo dann irgendwelche Buttons oder Schaltflächen weg sind. Ich habe aber auch noch nicht recherchiert, woran das liegen könnte.
Viele Grüße
Ralf.
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