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[Gelöst] Eine e-Rechnung erstellen, Libre-Office scheint PDF-Einstellung zu ignorieren

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inpercima
(@inpercima)
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Beigetreten: vor 5 Jahren
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Topic starter   [#4404]

Hallo zusammen,

wie sicher einige bin ich nun dabei, e-Rechnungen zu erstellen.
Muss tatsächlich sagen, dass ich bisher mich nicht darum gekümmert habe, da ich sehr wenige Rechnungen erstelle aber es nun gefordert wird.

Ich bin einigen Forenbeiträgen gefolgt und habe mich an LibreOffice-Writer versucht, aber scheinbar wird die dort hinterlegte Eigenschaft des Formats nicht berücksichtigt.

Zunächst zu meinem Vorgen:
* in Fakturama unter "Einstellungen" -> ZUGFeRD -> aktivierien und "ZUGFERD_V2_COMFORT" wählen
* in LibreOffice-Writer ein belibieges Dokument als PDF exportieren über "Exportieren als..."
  * es öffnet das Exportfenster, dort ist meiner Meinung nach PDF 3A-b gewählt (siehe Anhang libre-pdf-format.png)
  * schau ich mir die Eigenschaften des Dokuments an, sehe ich dort aber PDF-1.6 (siehe Anhang pdf-eigenschaften.png)

Wenn ich dann aus Fakturama heraus eine Rechnung erstellt habe, weiß ich nun nicht, ob die auch die entsprechenden Daten enthält.
Wie kann ich dies nachprüfen?

Ich habe in anderen Beiträgen von der OpenXRechnungToolbox gelesen und auch verwendet, aber da kann ich nur XML einlesen und kein PDF.

Den Quba-Viewer konnte ich nicht ausführen unter Linux, ggf. fehlt mir da noch eine Information.

Wie beschrieben, ich bin etwas neu bei den e-Rechnungen, da für mich bisher kein Thema.
Hat jemand bereits schon gute Erfahrungen gesammelt und kann mich hier ggf. etwas unterstützen?

Ich würde mich freuen. 🙂

Beste Grüße,
Marcel aus Leipzig



   
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 udo
(@udo)
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Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 25
 

zu LibreOffice:

Ich weiß nicht, mit welchem Programm du die Eigenschaften des PDF-Dokuments ausgelesen hast. Wenn ich eine PDF-Datei PDF A-3b mit LibreOffice erzeuge und mit einem normalen Editor (also sozusagen Quelltext) öffne, dann steht in der ersten Zeile "%PDF-1.6". Die Datei enthält aber trotzdem den XRechnungs-XML-Abschnitt. Von daher gehe ich davon aus, dass das kein Problem darstellt.

Prüfung der PDF-Datei:

Dafür gibt es vielfältige Möglichkeiten:

- Im Netz gibt es kostenlose Tools, wo du eine PDF hochladen und hinsichtlich der Zugferd-Spezifikation prüfen kannst. Einfach googeln

- Ich habe Quba unter debian Linux normal installieren können und es läuft auch. Wenn du den installiert hast und er nicht startet, vielleicht mal im Terminal starten und die Ausgabe angucken. Vielleicht steht da ja, woran es hängt

- einen ersten Eindruck, ob ein XRechnungsabschnitt überhaupt erzeugt wird, kannst du dir auch machen, wenn du die PDF-Datei in einem Editor lädst. Dann nach rem: (mit Doppelpunkt) suchen. Da sollten dann die XML-Daten stehen. Du kannst auch nach dem Rechnungsbetrag suchen (Punkt statt Komma). Der sollte da auch irgendwo stehen. Ist allerdings etwas kryptisch

 



   
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inpercima
(@inpercima)
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Beigetreten: vor 5 Jahren
Beiträge: 10
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Hallo udo,

vielen Dank für deine Antwort, da komme ich schon mal etwas weiter.

Zu PDF/Libre:

Ich nutze Linux (Ubuntu 22.04) und habe mir einfach die Eigenschaften des Dokuments geöffnet.
Da ich mich nicht so genau mit den Formaten und Versionen auskenne, habe ich das so mit PDF-1.6 hingenommen.
In der Tat finde ich beim Öffnen der Datei direkt zu Beginn diese Bezeichnung.

Sie hat also mit dem Format PDF A-3b nichts zu tun, so verstehe ich es.

Zu XML:
Ich habe in meinem Dokument nichts mit "rem:" finden können, da scheint also noch etwas nicht zu passen, aber ich versuche es weiter und gehe dem noch auf die Spur.
Die Hilfestellungen sollten mir helfen, das Rätsel zu lösen.

[EDIT]

Ich konnte nun auch Quba erfolgreich installieren, danke für den Tipp mit dem Start aus dem Terminal, da konnte ich sehen, das mir noch etwas fehlt zum Start.
Ich habe mir auch die Beispieldateien heruntergeladen.
Die PDFs haben funktioniert und ich konnte in den i einfachen Editor auch XML finden und in Quba wurde mir das auch angezeigt.

Bleibt nur noch die Frage, warum eben bei mir das noch nicht funktionieren will.
Als Hinweis noch, ich habe die 2.1.3.

Vielen Dank auf jeden Fall und viele Grüße,
Marcel

 



   
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 udo
(@udo)
Eminent Member
Beigetreten: vor 2 Jahren
Beiträge: 25
 

Einstellungen -> ZUgferd-Einstellungen -> Ergeuge Zugeferd-Datei



   
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(@joe66)
Eminent Member
Beigetreten: vor 4 Jahren
Beiträge: 33
 

Guck Mal hier https://weiselrichtig.de/mehrwertsteuer-gesenkt-rechnungsstellung/   haben wir beschrieben Schritt für Schritt wie wir vorgegangen sind. Probier doch mal, vielleicht klappt's ja. Evtl hast du in LO nur pdf-a3 eingestellt aber dann keinen Export gemacht?!?

Gruß - Jochn

 

 



   
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inpercima
(@inpercima)
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Beigetreten: vor 5 Jahren
Beiträge: 10
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Hallo udo und Jochen,

vielen Dank für eure Unterstützung.
Es hat nun geklappt.

Danke für den Verweis auf die Online-Anleitung, das hat nochmal den Effekt gebracht, dass der Export funktioniert.
Wie auf meiner Eingangsgrafik zu sehen, ist PDF/3-Ab ausgewählt, aber grau, darauf hatte ich nicht geachtet.
Es muss vorher noch das Häkchen "(PDF/A, ISO 19005)-Archiv gesetzt werden, dann kann ich es auch ändern bzw. auswählen.
ich dachte, wenn es so voreingestellt ist, reicht das aus.

Die ZUGFeRD-Einstellungen hatte ich schon gesetzt, jetzt fehlte nur noch der korrekte Export. 🙂

Weiß jemand, ob es ausreicht die PDF-Datei dann weiterhin als Anhang einer E-Mail zu senden?
Und beim Empfang, muss ich zwangsläufig ein Programm nutzen um die Daten dort einzupflegen?

In der Regel erstelle ich etwa 10 Rechnungen pro Jahr und empfange vielleicht eine Hand voll.
Bisher habe ich die Informationen für das Finanzamt "per Hand" zusammengetragen, darf ich das jetzt noch?

Viele Grüße,
Marcel



   
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(@joe66)
Eminent Member
Beigetreten: vor 4 Jahren
Beiträge: 33
 

@inpercima 

Hallo Matrcel,

freut mich dass es geklappt hat.

Transportieren kann man die eRechnung wie mann will. z.B. per EMail was wohl mom der üblichste Weg ist (auch auf USB Stick speichern und per Post schicken wäre möglich); da ist man total frei (momentan).

Eine eRechnung Empfangen kannst du auch einfach per Email. Und du musst sie halt lesen können; dafür gibts z.B. das programm QubaViewer (steht auch in dem beitrag den ich verlinkt hatte https://weiselrichtig.de/mehrwertsteuer-gesenkt-rechnungsstellung ).
Eine Verpflichtung zu irgendeinem Automatismus gibt es nicht.

Was du machen musst ist alle eRechnungen im Original (also als Datei) zu speichern/archiviren, so dass sie 8 (bzw. 10) Jahre lang jederzeit verfügbar sind.

Ob du überhaupt jetzt schon eRechnungen ausstellen musst, gelaube ich eher nicht ich denke du fällst unter die Ausnahme Regelungen bis 2028.
Überhaupt gilt das ganze eRechnung Zeug nur im B2B Bereich.
Guck mal hier: https://www.haufe.de/steuern/gesetzgebung-politik/elektronische-rechnung-wird-pflicht-e-rechnung-im-ueberblick_168_605558.html

Wie und  womit du deinene "Salden" fürs Finanzamt aufbereitest bleibt dir überlassen.

Gruß - Jochen



   
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inpercima
(@inpercima)
Active Member
Beigetreten: vor 5 Jahren
Beiträge: 10
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Hallo Jochen,

vielen Dank für die ausführliche Erklärung und die zusätzlichen Informationen.

Mir ist wichtig zu wissen, dass ich die Rechnung ganz normal, wie ich bisher auch, per Mail senden und entsprechend auch empfangen kann.
Ich hatte die Befürchtung, dass ich nun eben ein Automatismus haben muss, der mir das alles zusammenfasst und ich so an das Finanzamt schicken muss.
Wenn ich das aber weiterhin so machen kann wie bisher, reicht mir das aus.
Auch gespeichert habe ich die Dokumente, bleibt für mich also alles wie gehabt.

Ich bin Kleinstunternehmer und habe meist mit Firmen zu tun, weniger mit Privatpersonen, so also schon im B2B-Bereich.
Deine Frage ist berechtigt, ob ich das überhaupt machen muss, das es einige Ausnahmen gibt.
Allerdings werde ich auch unter https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/e-rechnung.html nicht ganz schlau.
Einerseits heißt es, Kleinstunternehmer müssen, und im weiteren Verlaufen müssen sie es dann doch nicht unbedingt.

Unabhängig davon hatte ich aber von Rechnungsempfänger bereits den Wunsch geäußert bekommen, doch bitte eRechnung zu nutzen, weil diese Firmen dann damit arbeiten, insofern sollte/möchte ich es auch anbieten.

Also vielen lieben Dank für die zahlreichen Infos, das hat mir gut geholfen. 🙂

Schönen Abend und beste Grüße aus Leipzig,
Marcel



   
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